21.03.2026

Erweiterung der Bildungszusammenarbeit mit Partnerstädten

Die Jungen Liberalen Bremen mögen auf eine Intensivierung der bildungspolitischen Zusammenarbeit mit bestehenden und zukünftigen Partnerstädten der Stadt Bremen einwirken. Dabei soll u.a. ein Partneraustauschkontingent aufgebaut werden, welches Austausche in allen verfügbaren Sprachen für die Ablage des Abiturs ermöglicht.

Partnerstädte bürgen Potentiale, die in den letzten Jahren unter der rot-grün-roten Koalition weitestgehend ungenützt blieben. Gerade in bildungspolitischer Hinsicht könnte man von ebenjenen jedoch Gebrauch machen und einen Schritt in Richtung Chancengerechtigkeit gehen und im gleichen Zug die Förderung von Bremer Schülerinnen und Schülern forcieren. Die Landesregierung bzw. die Bildungssenatorin sollte daher
mit ihren Amtskollegen in den Austausch gehen, um im Lehrbereich der Sprachen eine Kooperation anzustreben. Konkret sollen Kontingente für Austauschpartnerschaften geschaffen werden. Der Schüleraustausch stellt für viele junge Menschen einen entscheidenden Schritt in der persönlichen Entwicklung und der beruflichen
Orientierung dar. Mithilfe dieser Partnerschaften kann erreicht werden, dass ein Austausch keine Sache von finanziellen Möglichkeiten ist, sondern eine der Chancengerechtigkeit.

Es sollen Partnerstädte in allen Ländern gefunden werden, in deren Amtssprache das Abitur abgelegt werden kann, ausgenommen von Russland aufgrund der aktuellen politischen Lage. Die lokalen Regierungen sollen in Absprache mit ihren Schulen bestimmte Kontingente schaffen, um einen anzahlstarken jährlichen Austausch zu
ermöglichen. Dabei liegt der Fokus bei Schulen, die Deutsch als Kurs oder extracurriculare Aktivität anbieten. Der Austausch sollte kostenlos sein, jede/r Schüler/in bei einer Familie unterkommen, die im Gegenzug nichts für den Aufenthalt im Partnerland bezahlen muss. Bei einer zu hohen finanziellen Belastung können Transportkosten und Verpflegungskosten für den Austauschpartner durch Landesmittel finanziert werden.

Öffentliche Schulen müssen gestärkt werden – ein Kontingentprogramm kann dabei helfen.

Der Vorteil des Stadtstaates Bremen liegt in der Gegebenheit, dass die Städte Bremen und Bremerhaven je Partnerschaften abschließen können und eine Durchsetzbarkeit durch senatorisches Einwirken weitestgehend gewährleitstet werden könnte.

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